Freitag, 11. Oktober 2013
Wieder in Deutschland...11.10.2013...warum nur?
Lasst es euch gut gehen und wir telefonieren, sehen uns oder schreiben.
Eure Sonja
Donnerstag, 10. Oktober 2013
New York...09.10.2013...Der letzte Tag :'(
Gestern war der letzte Tag und heute geht es zurück nach Europa. Zuerst habe ich an einer Tour durch das Rockefeller-Center teilgenommen, weil ich sehen wollte, wo der Weihnachtsbaum jedes Jahr aufgestellt wird. Das sieht Weihnachten bestimmt live toll aus, aber mir wird das zu voll sein.
Danach ging es ab in den Central Park zu einer Fahrradtour. Da man nur auf den Hauptverkehrswegen fahren durfte, stieg ich häufig ab und erkundete den Park zu Fuss. Es gibt viel zu entdecken und die Menschenmassen sind beträchtlich. Als wirkliche Plage scheinen sich die Grauhörnchen entwickelt zu haben. Es scheint, als hätte jeder Baum im Park mindestens einen Bewohner. Der Park war der Abschluss meiner Sightseeingtour. Meinen New York Pass habe ich gut nutzen können, wobei ich gewisse Dinge ohne ihn wohl nicht gemacht hätte.
Ich bin zufrieden und das Beste kam zum Schluss: Gleich zu Anfang meines Aufenthaltes verliebte ich mich sehr und all die Tage überlegte ich, ob ich meinem "Verlangen" nachgeben sollte. Und gestern konnte ich mich endlich überwinden und kaufte die tolle Tasche. :-D Trotzdem blieb ich knapp unter der Zollfreigrenze.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
New York...07.10.2013...American Museum of Natural History
Bereits der Weg von der Ubahn zum Museum war mit in die Wand eingelassene Fossilien gekennzeichnet. Das Museum war so toll und ist sehr weitläufig. Um alles sich genau anzusehen, benötigt man bestimmt mehrere Tage. Allein die Dinosaurier- und Mineralien- und Fosilienausstellung sind riesig. Ich war sehr beeindruckt.
Anschliessend ging es hoch auf das Rockefeller Building "Top of the Rock". Leider begann es zu regnen und Nebel zog auf, als ich oben ankam. Nach ca. einer Stunde konnte man wieder etwas sehen und auch fotografieren.
New York...08.10.2013...Kriegsgerät
Ich ergriff gestern die Gelegenheit und schaute mir den ausgemusterten und zum Museum umgebauten Flugzeugträger U. S. S. INTREPID und davor das Uboot U. S. S. Growler an. Da nicht jeder in das Uboot rein passt, musste zu Beginn eine typische Einstiegsluke überwunden werden. No Problemo, trotzdem ist so ein Uboot alles andere als toll zum leben. Das muss im Einsatz entsätzlich gestunken haben, wenn die Männer wochenlang auf Tauchfahrt waren. Der Flugzeugträger ist sehr weitläufig, aber auch dort mussten die Männer auf sehr engem Raum leben.
Anschliessend fuhr ich mit einem Wassertaxi zur Brooklyn Bridge, um rüber zu laufen. Sehr beeindruckend.
Abends war ich noch auf dem Empire State Building, aber leider war es dort oben so überlaufen, dass man lange warten musste, um Fotos zu machen. Ich nutzte aber wegen der besseren Auflösung nur meine Coolpix.
Montag, 7. Oktober 2013
New York...06.10.2013 Finance Distrikt and Sailing in the fog
Gestern war der Himmel sehr verhangen und nebelig und von den Hochhäusern waren auch nur die unteren Teile gesehen.
Die geführte Walkingtour durch das Finance District war schon interessant, aber für 2 Stunden doch a weng zu lang.
Aber das beste kam danach, die Segeltour mit der Shearwater. Wir fuhren u. a. um die Freiheitsstatur. Am besten wirken die Fotos. Abends ging es dann shoppen und ich wurde mehr als fündig.:-D
New York...05.10.2013...Soccer on the american way
Ja, ich war Fussball gucken, New York Red Bulls gegen New England Revolution aus Boston. Es ging 2:2 aus, wobei es bis zur 90. Minute 1:1 stand und es 4 Minuten Nachspielzeit gab. Zum Ende hin wurde es äußerst spannend und die Fans der Red Bulls waren ganz gut drauf und fieberten und buhten ordentlich mit. Das ist vergleichbar mit der Stimmung in deutschen Stadien. Aber es gab auch Unterschiede, z. B. hatte der Schiedsrichter eine kleine Sprühdose dabei, mit der u. a. beim Freistoß die genaue Position auf den Boden sprühte. Es war wohl eine Art Kreide, denn nachdem ein paar Spieler darüber gelaufen waren, war davon nichts mehr zu sehen. Das Stadion befindet sich in New Jersey, weil vermutlich dort der Bauplatz günstiger ist. Man fährt mit einem Regionalzug in Richtung Newark und steigt in Harrison aus. Ich habe vom Stadion aus auch die Skyline von Newark fotografiert. Der Nebel auf dem einen Foto stammt von einer Rauchbombe, in Europa wäre der Verursacher verhaftet worden und hier haben sich nur alle gefreut.
New York...05.10.2013...Memorial
Hier ist so viel zu sehen, dass ich die letzten Abende einfach zu platt zum Schreiben war.
Als Frau mit langen Haaren ist ein defekter Föhn sehr hinderlich, wenn man los will. Nachdem ich bescheid sagte, hing abends ein neuer Föhn da.
Danach ging es endlich zum Memorial für den 11. September. Der Freedomtower ist schon fast fertig und der Park an sich, der anstelle der Twins jetzt sich dort befindet, ist an sich ganz hübsch gestaltet. Nur die Sicherheitsprozedur, um da hinein zu gelangen, ist vergleichbar mit der am Flughafen. Nach dem Ende der Bauarbeiten zum dazugehörigen Museum soll diese Prozedur aufhören und der Park frei zugänglich sein. Man benötigt schon 40 Minuten, bis man durch die Warteschlage und die Kontrollen durch ist. Angesichts des Andrangs habe ich das schon als schnell empfunden.
Danach ging es ins Besucherzenter, in dem Erinnerungsstücke der Attentate ausgestellt waren.
Hier ein paar Eindrücke...
Samstag, 5. Oktober 2013
New York...04.10.2013...was für eine Stadt
Die Stadt ist mir, wie euch wohl auch, durch verschiedene Filme und Dokus bekannt, aber natürlich ist das nichts im Vergleich zum eigenen Erleben. Die Stadt ist gross, laut und sehr schön. Allein der Blick über den Hudson River vom Auto aus im leichten Nebel war schön anzusehen.
Der Tag begann mit der sehr stressigen Fahrt durch die Vororte von New York bis direkt rein nach Manhatten, wo ich das Auto abgab. Dies lief (habe ich irgendwie auch nicht anders erwartet) natürlich net ohne Probleme und es wurde eine Beule auf dem Dach, die kaum nennenswert ist, festgestellt. (Die war natürlich schon vor mir da, aber was hilft da diskutieren?) Irgendwie wollten die das über die Versicherung abrechnen, aber ne Schadensmeldung oder sonstige Unterlagen wurden einem auch nicht ausgehändigt. Aber es fiel schon auf, dass bei alles Autos, die zurück gegeben wurden, irgendwelche Probleme angeblich festgestellt wurden.
Eine Autofahrt durch New York ist schon eine Herausforderung und zählt nicht zu den Dingen, die man unbedingt gemacht haben sollte. Der Verkehr ist sehr dicht, keiner nimmt Rücksicht (vor allem die Taxis nicht) und ständig laufen Menschen vors Auto, da Ampeln nur Zierde sind. ;-) Zum Beispiel bremste ein Polizeiauto kurz vor mir ein anderes Auto aprupt aus und beinahe hätte ich der Polizei hinten drauf gesessen. Aber nicht, dass die Polizei vor mir fuhr, nein, sie schoss knapp von links auf meine Spur rüber auf die rechte Nachbarspur von mir und blieb dann quer auf beiden Spuren stehen aber alles halb so schlimm, das Auto überlebte, nur ein paar graue Haare habe ich mehr. :-D
Nach dem Einchecken, Kauf einer Wochenkarte und dem Abholen des New York Passes startete ich mit einer Audiotour durch die Central Station, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag fiert und voller Geheimnisse steckt. Sehr zu empfehlen, da sehr interessant und gut aufbereitet.
Danach ging es zum Time Square, der natürlich im dunkeln mit seiner Lichtshow fantastisch aussieht. Leider finden das auch ganz viele andere Menschen toll und deshalb droht immer die Überrennung der Massen. Anbei ein paar Eindrücke...und der fastnackte singende Cowboy.
New York...04.10.2013...Ich will wieder Kind sein...
Am Times Square gibt es einen riesigen Toys R'Us und ich war drinn :-D. Was es heute nicht alles gibt...da möchte ich selbst nochmal 10 Jahre alt sein. Vom Verhalten passt es ja manchmal schon. Als Kind habe ich mir das Erwachsensein als total toll vorgestellt, da man dann alles Spielzeug kaufen kann. In der Hinsicht war ich sowieso total verwöhnt, da meine Mutter in einem Spielzeugladen arbeitete. :-D Ich konnte auch nicht ganz widerstehen und habe nen neuen Bettgenossen (Siehe Foto). :-D
Donnerstag, 3. Oktober 2013
New Haven...03.10.2013...nett ist auch ok
Heute habe ich den Vogel abgeschossen, aber dazu später.
Ich hoffe, ihr hattet einen entspannten Feiertag verbracht. Ich bin von Cape Cod nach New Haven gefahren, quasi als Zwischenstopp nach New York. Bis dahin sind es noch 120 km und morgen Mittag gebe ich den Mietwagen wieder ab.
Ab Morgen wird es schwieriger mit dem Blog, weil ich dort im Hotel kein freies WiFi habe und mir 10 $ am Tag einfach zu teuer sind. Aber ich bin optimistisch, dass ich in irgend einem Starbucks oder McDonalds einloggen kann.
In New Haven ist der Campus der Yale University in die Innenstadt integriert und man könnte denken, man spaziert durch das altenglische Oxford. Fotos sind wieder am Ende eingefügt.
Tsja und jetzt komme ich zum Vogel...ich wollte mir heute Abendbrot besorgen und dachte, ich probiere es mit etwas, wovon ich nicht weiss, was es ist. Ich ging in nen Laden, der Shake Shack heisst und auf der Karte an der Wand standen lauter undefinierbare Fantasienamen. Ich bestellte BagO'Bones und wunderte mich, dass ich eine Papiertüte bekam, auf der "Dog Biscuites" stand. Als ich rein schaute, sah ich nur 5 Hundekekse in Knochenform. Lachen musste ich schon, aber der Spass kostete mich 8 $. :-) Nach dem ersten Schock schaute ich mir die Karte genauer an und stellte fest, dass meine Bestellung unter der Überschrift "woof" stand. Und auf der Karte draussen wurde näher ausgeführt, dass dieses "woof" für die vierbeinigen Freunde gedacht ist. Jetzt hab ich diese Hundkuchen und was mach ich damit? Fotos gibt es natürlich auch. :-D ich begnügte mich mit etwas vom Chinesen um die Ecke.
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Cape Cod...02.10.2013...das Beste des Tages :-D
Boiled Lopster = gekochter Hummer zum Abendessen mit grossem Salat und Gemüse für 20 $. Mit sehr gut schmeckenden Bier namens Cape Cod Beer. Für das erste Mal habe ich das Tier ganz gut zerlegt, ohne rum manschen. Ich kann es nur jedem empfehlen, probiert es. Morgen will ich Schwertfisch in New Haven kosten. Bis morgen.
Cape Cod...02.10.2013...Strandurlaub
Gestern war ich einfach zu faul, hier zu schreiben. :-D Gestern war auch nicht so viel los, da es fast ein reiner Reisetag war und ich von Killington nach Hyannis auf Cape Cod 480 km gefahren bin. Dabei kam ich durch die Green Mountains, die landschaftlich auch sehr ansprechend sind. Das Hotel liegt direkt im Hafen und ich habe sowas unspektakuläres wie Wäsche waschen machen müssen.
In den letzten Tagen geisterte der sogenannte "Shutdown" der Staaten durch die Medien. Betroffen bin ich dadurch bedingt, da auch einige Sehenswürdigkeiten den Dienst einstellen. Für New York hatte ich Bedenken. Aber gestern bekam ich eine Mail von der Stelle, die meinen New-York-Pass ausstellt, dass nur die Freiheitsstatur betroffen ist. Aber heute war ich von dem Shutdown betroffen, aber davon später.
Heute stand die Erkundung der Insel Cape Cod auf dem Plan, denn hier gibt es einen Nationalpark mit sehr grossen Wanderdünnen. Die Insel ist sehr beliebt bei den Bostonern und gilt als das Sylt von Amerika. Aber zuerst kämpfte ich mit nem verstopften Klo. Details? Besser net...
Ich fuhr mit dem Auto zuerst an das äusserste Ende der Insel nach Provincetown und sah auf dem Weg die Dünnen, aber ich kam nicht ran. Wegen dem Shutdown waren die Zugänge zum Seashore Nationalparkt gesperrt. War natürlich net so toll, aber als ich an einen Strand fuhr, sparte ich 15 $ Eintritt. Dafür war ich schön bei 28ºC schwimmen und die Sonne geniessen. Aber das gesparte Geld wurde ich auch wieder an nem anderen Strand los, wo ich nicht gerade korrekt parkte und nach nur 4 Minuten Abwesenheit aufgeschrieben wurde. Fazit: 50 $ innerhalb von 30 Tagen zu zahlen. Das scheint nach Internetrecherche auch noch günstig zu sein. Naja, der Parkranger (Bundesbeamter) war nett und erzählte, dass er trotz des Shutdowns Streife fährt, quasi unbezahlt. Allgemein sind die Strafen hier hoch, so bezahlt man für illegal weg geworfenen Müll 10.000 $ (wenn man erwischt wird).
Anbei ein paar Eindrücke...