In Boston ist der öffentlich Nahverkehr zu empfehlen. Vieles ist zwar gut zu erlaufen, aber da es vieles zu sehen gibt, kann so mancher Weg abgekürzt werden. Eine Tageskarte kostet 11 $ und eine Wochenkarte 18 $. So ist die Wochenkarte vorzuziehen, da sie schnell rausgefahren ist. Die bereits erwähnte Fähre ist auch nutzbar und kostet ohne Ticket 3 $. Morgen früh setze ich wieder mit ihr über, denn dann startet der erste wirkliche Höhepunkt der Reise: Whale watching. :-D Ich freu ma, aber natürlich gibt es keine Garantie, das auch wirklich Wale zu sehen sein werden. Tsja, heute hatte ich meine Ersatzbatterien für meine neue Coolpix vergessen und so konnte ich nur mit dem Handy fotografieren. Die Qualität reicht sonst aus, aber nicht für morgen.
Also was die U-Bahn in Deutschland betrifft, sind wir aber sowas von verwöhnt...vor allem die automatischen Linien in Nürnberg sind toll, aber auch Berlin braucht sich nicht zu verstecken. In Boston fahren die Bahnen pünktlich, sind aber so was von abgeranzt...schrecklich, aber sie fahren, immerhin. Das Klima hier unter der Erde erinnert mich stark an die Barelona U-Bahn, nur mit dem Unterschied, dass die Bahnen dort klimatisiert sind. Hier in Boston ist es in den Bahnen genauso warm, wie auf den Bahnsteigen. Ab und zu wurden grosse Ventilatoren aufgestellt, was nicht hilft, es bleibt dort unten deutlich wärmer als an der Oberfläche, was im Hochsommer sich zu einem richtigen Spass entwickeln wird. ;-)
Gestern hatte ich auch noch ein typisches Sonja-Erlebnis (bitte jetzt Augenrollen :-D ). Ich habe nen neuen Koffer (Farbe weiss, Warum diese Farbe? I don't know.), jedenfalls ist er mit nem Zahlenschloss ausgestattet und man sollte meinen, leicht zu bedienen. Vielleicht schon, aber nicht für mich, denn ich verstellte es so, dass ich ne geschlagene Stunde versuchte, es auf zu bekommen. Schon halb verzweifelt gelang es mir dann. Ich sah mich schon dabei, den Reissverschluss aufzuschneiden.
Ich habe dem Post ein Foto angefügt, auf dem eine Art rote Laterne zu sehen ist. Die Dinger stehen in regelmässigen Abständen verteilt herum und man könnte auf die Idee kommen, dass diese als Anwerbstellen für Damen im Horizontalgewerbe dienen. Aber so ist es nicht, sondern es sind Rettungstelefone, womit man zur Leitzentrale durch gestellt wird.
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